Samstag, 23. November 2013

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Heute ist wieder einer dieser Tage, an dem ich dringend Menschen um mich herum brauche. An dem mir das Alleinsein schwerfällt. Ich durchgehend entweder Filme schaue oder Musik höre, damit ich wenigstens irgendwelche Stimmen wahrnehmen kann. Niemand ist zu Hause, ich bin allein zu Hause übers Wochenende, es fühlt sich so an, als wäre das immer so. Ich vergesse für einen Moment, dass ich eigentlich eine wunderbare Familie habe. Aber sie sind nun mal nicht da. Sie sind weg. Ich schlage mir hier die Zeit tot, in der Hoffnung, dass ab und zu ein paar Menschen an mich denken. Es fühlt sich alles so verlassen an, draußen ist es dunkel, die Straße ist wie ausgestorben. Als wäre ich der einzige und letzte Mensch dieser Welt.
Ich wünsche jedem, der das liest, einen schönen Abend, ich werde heute nichts mehr schreiben, da ich bei dem Menschen sein werde, bei dem ich alles vergessen kann. Bei meiner Emma.

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