Freitag, 17. Januar 2014

Maybe one day again.

Dieser Eintrag bekommt eine Überschrift, weil er eine besondere Bedeutung für mich hat. - Heute sind es drei Jahre. Heute ist der 17.01., heute vor genau drei Jahren haben wir das erste Mal geschrieben. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie du mir erzählt hast, dass du Toastbrot über alles liebst, deshalb war das auch dein Benutzername. Du warst mir von Anfang an sympathisch, es war ein gutes Gefühl, mit dir zu schreiben, das sich glücklicherweise gehäuft hat. Aus Minuten wurden Stunden, aus Stunden wurden Tage, aus Tagen wurden Wochen. Du hast mich, auch wenn du das vielleicht nie nachvollziehen werden kannst, einfach aufgefangen. Wenn ich mit dir geschrieben habe, habe ich mich unglaublich wohl und geborgen gefühlt. Habe mich von dir als einzige Person verstanden gefühlt, und das ist vielleicht auch der Grund, warum jetzt noch kein Tag vergeht, an dem ich nicht in irgendeiner Weise an dich denke. Du hast mir so viel gegeben, was mich täglich erfüllt hat. Nur leider lernt man gerade Dinge, die man im Nachhinein mit Glück verbindet, zu spät zu schätzen. Menschen sind ersetzbar. Jeder einzelne. Leider. Aber Josha, auch wenn du das wahrscheinlich nicht glauben kannst und wirst, wird dich niemand auf diese Weise, wie du mich glücklich gemacht hast, ersetzen können. Ich habe dir mal gesagt, dass du einen besonderen Platz in meinem Herzen hast. Und egal, wie vielen, vielleicht auch tollen Menschen ich noch begegnen werde, du wirst diesen Platz behalten, denn du bist mir auf eine andere, besondere Weise wichtig. Das hat bisher niemand geschafft, und das wird auch niemand Anderes. Ich erinnere mich gerade an deinen Lieblingsplatz und frage mich, ob du da heute auch noch manchmal sitzt. Für mich haben all die Tage nur einen Sinn gemacht, weil ich wusste, dass ich wieder deine Worte lesen werden darf. Und jetzt liege ich abends im Bett und nichts ist, wie es war. Durch ein paar Ereignisse habe ich gemerkt, dass es mir unglaublich fehlt.

Donnerstag, 2. Januar 2014

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Ich kann es dir nicht schreiben, deswegen mache ich das jetzt hier. Es ist noch gar nicht allzu lange her, da dachte ich, ich sei ein sehr glückliches Mädchen. Ein glückliches Mädchen, dem jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht gezaubert wird. Jetzt würde wieder irgendjemand sagen, man soll das schätzen und sich damit zufrieden stellen, was man hat. Natürlich geht es mir tausendmal besser als vielen anderen Menschen auf dieser Welt, sowohl gesundheitlich als auch psychisch. Aber wie kann ich für mich selbst entscheiden, glücklich zu sein, wenn ich es in meinem eigenen Körper nicht spüre? Wenn der Mensch, den ich liebe, auf einmal nicht mehr jeden Tag an mich denkt und mich das auch wissen lässt. - Es tut mir leid, wenn ich dein schlechtes Gewissen an dieser Stelle missbrauche, aber kannst du dir vorstellen, wie schrecklich ich dich vermisse? Ich liege jeden Abend mit den Gedanken an dich im Bett. Verzweifle beinahe, wenn ich im Internet dieselben Worte von anderen sich liebenden Menschen lese, die ich vor einer Weile noch bei uns fand. Ich kann sie mir nicht durchlesen, das würde mich nur noch trauriger machen. Und in den letzten Tagen, seit den Ferien, geht es mir einfach nur schlecht. Meine Naivität und gleichzeitig meine riesige Eifersucht, die mich eigentlich 24 Stunden am Tag glauben lassen, es wird in wenigen Sekunden eine Nachricht von dir kommen, die die Sonne wieder zum Strahlen bringt, machen alles nur noch unglaublich schwieriger. Diese Angst, ein anderer, in deinen Augen besonderer Mensch macht dich viel glücklicher als ich es je konnte, ist immer da. Ich habe so eine Angst, dass ich dich an einen anderen, in deinen Augen besserer Mensch verlieren werde. Ohne deine Worte fühle ich mich allein. Nicht gebraucht. Unwichtig. Ich habe Angst, dass du irgendwann nicht mehr an mich denken wirst. Mich vergessen wirst. Ich hab sonst niemanden, der mir genau das geben könnte, was du mir gegeben hast. Ich wünsche dir jetzt eine gute Nacht, hab schöne Träume.